Abruf

27.03.17 09:12 Alter: 261 Tage
Typ: Sonstige

Die Dankbarkeit war ein gutes Gefühl: Religionskurs 9 hilft beim Mittagstisch für Bedürftige

Von: Michelle, 9d

Das Ziel des Mittagstischs für Bedürftige ist es, den Gästen auch sonntags eine warme Mahlzeit kostenfrei zur Verfügung stellen zu können. Das Essen wird von den Maltesern frisch zubereitet. Dieses Mal, am 19.03.17, haben wir, der katholische Religionskurs der neunten Klassen zusammen mit Herrn Poschmann geholfen. Wir haben uns um 11.00 Uhr im Pfarrhaus der St. Ludwig-Kirche getroffen. Dort angekommen, haben wir erstmal angefangen, die Tische zu decken und die Malteser haben bereits das Essen zubereitet. Offiziell fängt der Mittagstisch erst um 12.30 Uhr an. Wir hatten also noch etwas Zeit und Herr Zahn von den Maltesern erzählte uns ein wenig von den Maltesern. Die Malteser sind eine internationale Organisation mit einer mehr als 900-jährigen Geschichte. Sie haben über 700 Standorte in Deutschland und sind 56.000 Mitarbeiter im Ehren- und Hauptamt. Die Organisation ist zum Beispiel im Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, der Erste Hilfe-Ausbildung, Jugendarbeit und noch in viel mehr Dingen aktiv. Jedes Jahr sind sie für mehr als 12 Millionen notleidenden Menschen da. Selbst im Ausland helfen die Malteser armen Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa sowie auf dem Balkan. Nachdem Herr Zahn uns etwas über die Malteser erzählt hatte, kamen um 12.00 Uhr schon die ersten Gäste. „Häufig kommen die Menschen etwas früher, um etwas Gesellschaft zu haben und sich mit anderen zu unterhalten“, erklärte uns Herr Zahn Dann gegen 12.30 Uhr haben wir angefangen das Essen auszuteilen. Dieses Mal gab es Kartoffeln, Erbsen mit kleinen Möhren, Soße und Fleisch. Auch Nachtisch gab es. Die Gäste waren alle sehr freundlich und man hatte ein gutes Gefühl, Essen an sie auszuteilen. Schließlich, als jeder etwas bekommen hatte, durften sogar wir Mittag essen. Es war wirklich sehr lecker und allen hat es geschmeckt. Die Zeit verging und so gegen 13.00 Uhr wurden es immer weniger Gäste. Als sich auch der Letzte verabschiedet und bedankt hatte, fingen wir an die Tische abzuräumen. Wie es sich gehört, wurden natürlich das Geschirr gewaschen und die Tische gewischt. Als dann alle Aufgaben um ca. 14.00 Uhr erledigt waren, konnten wir guten Gewissens nach Hause gehen. Alles in allem hatten wir alle viel Spaß und haben auch das ein oder andere Mal rumgealbert. Auch wenn es etwas Arbeit war, hat man es gerne gemacht – es wurde klar: helfen macht Spaß.


Schlüsselwörter: Schulseelsorge, Soziales, Religion