Bildungsgang 5-9

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Der Bildungsgang am Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium

Fremdsprachen

  • 1. Pflichtfremdsprache: Englisch (ab Klasse 5)
  • 2. Pflichtfremdsprache: Französisch oder Latein (ab Klasse 6)
  • weitere Sprachangebote gibt es im Rahmen des wahlfreien Unterrichts (z.B. wahlfrei Latein ab Klasse 10) und des Ganztagsangebotes (z.Zt. Spanisch)

Profilbildung in der Mittelstufe (Klassen 7-9)

Außer der Musikklasse (s.u.), deren Konzept nicht auf frühzeitiger Spezialisierung, sondern auf der allgemeinbildenden Wirksamkeit beruht, werden alle Klassen am KAVG nach Stundentafel 2, d.h. ohne Kürzungen unterrichtet.

Die Entscheidung auf weitere besondere Schwerpunkte bzw. auf eine weitere Profilbildung in der Mittelstufe zu verzichten, haben alle am Schulleben beteiligten Gruppen (Lehrer, Eltern und Schüler) gemeinsam in der Gesamtkonferenz getroffen.

Im Zuge der Verkürzung der Schulzeit am Gymnasium auf 8 Jahre ist die Pflichtstundenzahl für die Mittelstufe deutlich erhöht worden (z.B. 34 Wochenstunden in Klasse 9). Daraus folgt, dass die für eine Profilbildung notwendigen Unterrichtsstunden nicht – wie früher – zusätzlich erteilt werden, sondern durch Kürzungen in fast allen Fächern erwirtschaftet werden müssen (vgl. Profilstundentafel ‑ Stundentafel 1). Im Hinblick auf die zentralen Abschlussprüfungen, in denen alle Schülerinnen und Schüler mit den gleichen Anforderungen konfrontiert werden, ist sehr genau abzuwägen, ob eine Profilierung, d.h. Unterricht nach Stundentafel 1, für viele oder sogar alle Klassen in den Jahrgängen 7-9 sinnvoll ist.

Die am KAVG bewusst getroffene Entscheidung gegen eine frühzeitige Profilierung und damit Spezialisierung verhindert zudem eine zu frühe Festlegung von Schullaufbahnen. Solche Entscheidungen treffen Schülerinnen und Schüler am KAVG erst dann, wenn sie aufgrund des breiten, in der Mittelstufe gelegten Fundamentes dazu in der Lage sind: beim Eintritt in die gymnasiale Oberstufe. Dort erwartet sie am KAVG eine Qualifikationsphase, die ihnen im Rahmen der organisatorischen Umsetzbarkeit ein Maximum an Wahlmöglichkeiten (vier Profile: mathematisch-naturwissenschaftlich, sprachlich, gesellschafts­wissenschaft­lich und musisch-künstlerisch) und unterrichtlichen Angeboten (Informatik, Wirtschafts­lehre, Darstellendes Spiel als reguläre Unterrichts- und z.T. Prüfungsfächer) bietet.

Offenes Ganztagsangebot

Der Status einer „Offenen Ganztagsschule“ erlaubt es uns, ein breites Spektrum an zusätzlichen z.T. „übernützlichen“ Lernangeboten vorzuhalten. Dies gibt Raum für individuelle Förderung und Forderung. Die Schülerinnen und Schüler finden hier einen Freiraum, in dem sie ohne Beurteilungs- und Bewertungszwänge eigene Schwerpunkte setzen und Neigungen und Talente entdecken oder  weiterentwickeln können.

Besonderer Schwerpunkt: Musikklasse und Streichergruppenunterricht

Seit 1996 wird eine der 4 (bzw. 5) Parallelklassen der Mittelstufe als „Musikzweigklasse“ geführt.

In dieser Klasse erhalten musikalisch besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler in den Schuljahrgängen 6 bis 9 Musikunterricht mit erhöhter Wochenstundenzahl. Die veränderte Schwerpunktsetzung bedeutet keine Herabsetzung der Anforderungen in den anderen Fächern. Die Musikzweigschülerinnen und –schüler können erfahrungsgemäß den gleichen Lernstoff trotz der oben angeführten Kürzungen gut bewältigen.

Durch den Musikzweig wird ein Schwerpunkt gesetzt, der es ermöglicht, die Chancen, die der Umgang mit Musik bei der Persönlichkeitsbildung bietet, umfassend zu nutzen. Keinesfalls ist an eine Spezialisierung im Sinne einer rein musikalischen Ausbildung mit dem Ziel eines Musikstudiums gedacht.

Ergänzt wird dieser besondere Schwerpunkt durch den freiwilligen Streicher­gruppen­unterricht in Jahrgang 5, in dem Schülerinnen und Schülern das Angebot gemacht wird, die Grundlagen des Streich­instru­men­tenspiels im Gruppenverband zu erlernen.

Ausführliche Informationen: PDF-Datei