RITTS-Zertifikat

Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium rezertifiziert

Im Rahmen des Projektes „proBerufsOrientierung Schule – Wirtschaft“ erhielt das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium Celle bereits zum dritten Mal ein Zertifikat für sein umfassendes und nachhaltiges Berufsorientierungskonzept. Diese Auszeichnung wird von der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, den Industrie- und Handelskammern sowie der Agentur für Arbeit Lüneburg verliehen. In diesem Jahr wurden damit 33 allgemein bildende Schulen „für ihre herausragenden Konzepte schulischer Berufsorientierung“ gewürdigt (Landesschulbehörde)[1]. Um (re-)zertifiziert zu werden, mussten die Schulen ihre berufsorientierenden Maßnahmen in einem Kursbuch zusammenstellen und bei einer Anhörung vor einer fachkundigen Jury aus Vertretern von Schulleitung, Fachberatung und Wirtschaft verteidigen.

Für das KAV-G setzte sich diese Jury aus Frau von Wieding, Diplom-Volkswirtin bei der IHK-Geschäftsstelle Celle, Frau Behrens als stellvertretender Schulleiterin der Oberschule Bomlitz und Frau Behring in ihrer Funktion als Beratungslehrerin an der Haupt- und Realschule Rethem zusammen. Ihnen präsentierte die Schule ihren umfassenden, jahrgangs- und fächerübergreifenden Maßnahmenkatalog, mit dem sie ihre Schülerschaft zu einer kompetenten Entscheidung für eine Berufsausbildung, eine weitere Schulausbildung oder ein Hochschulstudium befähigen will.

Schon seit 2004, als es als erste von damals 29 Schulen zertifiziert wurde, trägt das KAV-G als einziges Gymnasium in Celle das Gütesiegel „proBerufsOrientierung Schule – Wirtschaft“. Mit der zweiten Rezertifizierung stellte diese Schule noch einmal unter Beweis, die Qualitätskriterien des Projektes durch nachhaltig implementierte Maßnahmen eingehalten und überdies sein Berufs- und Studienorientierungskonzept auch beständig weiterentwickelt zu haben. So zeigte das KAV-G deutlich, dass es sich nicht auf den Lorbeeren seiner Vorreiterrolle ausgeruht hat, sondern die berufliche Orientierung am Gymnasium als eine ebenso wichtige wie fortwährende Aufgabe versteht.

 

Feierliche Übergabe des dritten Zertifikats an Frau Fröhlich als Vertreterin des KAV-G am 15.05.2012 in Stade (Mitte, zusammen mit Frau Scholl von der Landesschulbehörde (links von ihr) und Dr. Stange von der IHK Stade (ganz rechts))

 


RITTS - Zertifikat "proBerufsOrientierung! - Schule-Wirtschaft"

...für nachweislich permanent gute Arbeit in der Berufs- und Studienwahlorientierung.

KAV - Gymnasium erhält als erste Schule innovatives Gütesiegel.

I. Ergebnis

Als Vorreiter erhielt das KAV - Gymnasium als erste Schule das Zertifikat "proBerufsOrientierung! - Schule-­Wirtschaft", bereits am 6. Juli 2004. Von den 44 Bewerberschulen im Bezirk der Landeschulbehörde Lüneburg wurden nur weitere 29 zertifiziert, knapp ein Jahr später am 29.6.2005. Das Zertifikat ist Ergebnis langjährigen, kontinuierlichen, konsequenten, erfolgreichen Wirkens in einer Bewerberschule. Es wird damit nicht nur die punktuelle Arbeit in ganz bestimmten Fächern gewürdigt, wie z.B. Deutsch, Politik-Wirtschaft, die speziell Grundlagen legen für die Berufs- und Studienwahlorientierung. Das Zertifikat ist vielmehr Ausdruck der gehobenen Qualität des gesamten Schullebens. Grundlage für das Zertifikat bildet die Bewertung einer Jury aus Vertretern von Fachberatung, Schulleitung und Wirtschaft. Diese prüft, ob die Bewerberschule als Ganzes die erwarteten Qualitätsmerkmale erfüllt hat in Bezug auf:

  • Personale und soziale Kompetenz
  • Ökonomische Kompetenz
  • Berufs- und Eignungsorientierung
  • Praxiskompetenz
  • Lernkompetenz

Das Zertifizierungskonzept orientiert sich an der Systematik von Qualitätsmanagementmodellen (insbesondere an EFQM). Auftraggeber des Zertifizierungsprojekts "proBerufsOrientierung! - Schule-­Wirtschaft" ist der Lenkungsausschuss des RITTS-Gesamtprojekts, in dem die Kooperationspartner

  • IHK Lüneburg -Wolfsburg,
  • IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum,
  • HWK Lüneburg - Stade sowie die
  • Universität Lüneburg

vertreten sind.

II. Auswirkungen

Im Turnus von drei Jahren muss das Zertifikat durch eine erneute externe Überprüfung bestätigt werden. Eine zertifizierte Schule wird durch öffentliche Anerkennung für ihre stetige Arbeit belohnt. Natürlich gewinnt unser Gymnasium durch das Zertifikat an Interesse. Da werden Eltern, die ihre Kinder an unserer Schule anmelden wollen, auf das KAV -"diesem besonders kompetenten Berufsvorbereiter"- aufmerksam. Diese Eltern werden auch gern bereit sein unsere Schülerinnen und Schüler während ihrer Zeit im KAV bei der Berufs- und Studienwahlorientierung aktiv zu unterstützen.

Das gleiche gilt für zukünftige Arbeitgeber in der Celler Region, die wegen der immer wieder nachgewiesenen erfolgreichen KAV-Bildungs­anstrengungen eher geneigt sein könnten KAV-Schüler/innen einen Praktikumsplatz bzw. Ausbildungsplatz einzuräumen.

Aber auch die Universitäten werden in Zukunft genauer auf die Herkunft ihrer Studierwilligen achten, da sie ein Interesse daran haben müssen, unter ihren Studierenden die Abbrecherquote gering zu halten.

III. Ziel

Ziel der Zertifizierungsmaßnahme ist es, die Schulen zu motivieren, im Bereich "Berufs- und Studienwahlorientierung"

  • ein systematisches Konzept zu entwickeln,
  • auf maximal 15 Seiten in einem sog. Kursbuch festzuschreiben,
  • umzusetzen
  • und zu überprüfen, ob es erfolgreich und nachhaltig wirkt.

Damit sollen die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der Berufs- und Studienwahlorientierung verbessert, die Ausbildungsfähigkeit gefördert und die Zahl der Fehlentscheidungen bei der Berufswahl verringert werden. Entscheidend ist letztlich der Nutzen, der sich für die Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt ergibt. Wir wollen erreichen, dass sie zum Ende ihrer individuellen KAV-Schullaufbahn kompetente Entscheidungen treffen können

  • für eine Berufsausbildung
  • oder für eine weitere Schulausbildung
  • oder für ein Hochschulstudium.

Das innovative Gütesiegel "proBerufsOrientierung! - Schule-­Wirtschaft" bestätigt dem KAV - Gymnasium im praktischen Schulalltag wirklich gute Arbeit in der Berufs- und Studienwahlorientierung zu leisten.

Rolf Schmalhorst