”Das Glaszimmer” spielt kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Mutter Anna flüchtet mit ihrem Sohn Felix aus dem zerstörten München zurück in ihr Heimatdorf in Niederbayern. Doch auch dort stehen die Menschen im Jahr 1945 noch immer hinter Hitler und dem nationalsozialistischen Regime.
Während die Mutter versucht, sich von der Propaganda zu distanzieren, lässt Felix sich zunehmend davon beeinflussen. Er erlebt, wie stark Propaganda, Gruppendruck und Ausgrenzung Menschen beeinflussen kann.
Der Film zeigt eindrucksvoll, wie schwer es für junge Menschen ist, eigene Werte zu finden und für Menschlichkeit einzustehen, wenn eine Umgebung von Ideologie geprägt ist.
Nach dem Film hatten wir die Möglichkeit, uns auszutauschen. Wir konnten über unsere Eindrücke sprechen, Fragen stellen und gemeinsam überlegen, was uns der Film heute über Demokratie lehren kann.
Auch im Unterricht werden wir den Kinobesuch noch einmal nachbereiten. Es war ein besonderer Tag mit viel Raum für tolle Gespräche und spannende Einsichten.
Solche Projekte müssen unbedingt weiter gefördert werden, denn Demokratie muss nicht nur gelernt, sondern gelebt werden!
Das Glaszimmer - Info und Trailer
Unterstützt wurde der Filmbesuch vom Kirchenkreisjugenddienst Celle und der CD-Kaserne.



