Als Referent und Moderator führte Max Menkenhagen durch den Projekttag und vermittelte zunächst Grundlagen zum Treibhauseffekt und zum Klimawandel sowie zu den unterschiedlichen Interessen der in der Simulation beteiligten Länder und Ländergruppen.
Anschließend übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Rollen der USA, Chinas, Indiens, der EU, „anderer Industrieländer“ und „anderer Entwicklungsländer“. Sie entwickelten eigene Klimaziele und mussten anschließend in drei Verhandlungsrunden Kompromisse mit den anderen Gruppen finden. Dabei ging es unter anderem um CO2-Emissionen, Abholzung und Aufforstung.
Nach jeder Runde wurden die Ergebnisse in das Online-Simulationsmodell C-ROADS eingegeben. So wurde unmittelbar sichtbar, welche globale Erwärmung mit den vereinbarten Maßnahmen zu erwarten wäre. Das Ziel des Pariser Klimaabkommens – die Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst 1,5 °C, zu begrenzen – wurde dabei nicht erreicht: Am Ende zeigte die Simulation 2,2 °C.
Besonders die Verhandlungen hinterließen Eindruck: „Man begreift ein wenig, wie schwierig solche Verhandlungen sind und warum das in der Realität so lange dauert.“ Gleichzeitig machte es den Schülerinnen und Schülern Spaß, selbst in die Rolle politischer Entscheidungsträger zu schlüpfen. „Man fühlt sich irgendwie erwachsen“, fasste eine Schülerin das besondere Gefühl zusammen.
Entsprechend positiv fiel auch das Gesamturteil einer Schülerin aus: „Ich würde das für die kommenden Jahrgänge unbedingt weiterempfehlen.“



